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| Ketemo |
Firmungen in Ketemo, Treffen in Bangassou und eine Reise nach Kanada
25. September 2026
Ich schreibe aus Montréal in Kanada, wo ich zu einer Fortbildung zum Thema soziale Gerechtigkeit eingeladen wurde.
Am Dienstag, d. 15. September, habe ich in Ketemo, einem Dorf, das 70 Kilometer von Bangassou entfernt gelegen ist, die Firmungen zelebriert.
Dort traf ich Bruder Jérome, einen polnischen Franziskanermissionar. Nach einer kurzen Katechese und den Beichten feierten wir die Heilige Messe, in deren Verlauf zwölf Mädchen und Jungen das Sakrament der Firmung empfingen.
Das Dorf ist ruhig, doch einige Tage später wurde nur wenige Kilometer entfernt das Nachbardorf Madabazouma von Rebellen der LRA angegriffen, einer Bewegung, die vor Jahren in Uganda entstanden ist. Sie töteten zwei Menschen und zogen mit etwa zehn Kindern ab, die sie als Geiseln genommen haben.
Die LRA war fast 15 Jahre lang in der gesamten Region präsent gewesen und hatte sich schrecklicher Verbrechen schuldig gemacht: Entführungen, Morde, sexueller Gewalt, Zerstörung von Dörfern. Nach einigen Jahren der Abwesenheit sind sie nun zurückgekehrt. In einer Region, die ohnehin schon schwer von Gewalt getroffen ist, bedeutet dies ein weiteres Problem.
Der Rest der Woche verlief sehr intensiv und war geprägt von verschiedenen Besprechungen und Feiern.
Am Donnerstag trafen die Jugendlichen des Kleinen Seminars in Bangassou ein: Es sind etwa siebzig, die aus allen Pfarreien der Diözese stammen. Im Februar 2027 werden wir das 60-jährige Bestehen dieser Einrichtung feiern!
Am Freitagmorgen verabschiedete ich gegen 6 Uhr die Seminaristen aus Bangassou, die in den Ferien hier waren und nun nach Bangui aufbrechen, und erteilte ihnen den Segen. Die Straßen sind in einem schrecklichen Zustand, und sie werden erst am Mittwoch ankommen – nach einer siebentägigen Fahrt für 750 Kilometer!
Um 8.30 Uhr fand die Sitzung des Pastoralrats der Diözese statt, der sich aus etwa zwanzig Personen – sowohl Priestern als auch Laien - zusammensetzt. Gemeinsam haben wir an dem bevorstehenden Pastoraljahr gearbeitet, das den Berufungen und dem Seminar gewidmet sein wird.
Am Samstag legten wir den Grundstein für die neue Kapelle unseres Krankenhauses in Bangonde, und ich schaute bei einigen Klassenräumen unseres Gymnasiums vorbei, die wir gerade renoviert haben.
Am Sonntag, d. 20. September, habe ich die Messe in der Kathedrale gefeiert und gedachte dabei des 300. Jahrestags der Abreise der ersten Schwestern der Kongregation von Saint-Paul-de-Chartres nach Cayenne: einer Reise, die damals sechs Monate dauerte!
Es sind dieselben Ordensschwestern, die hier in Bangassou weiterhin für Waisenkinder, Kranke, Schulen und die Armen tätig sind.
Am Montag konnte ich nach einem heftigen Regenguss mit dem Flugzeug nach Bangui aufbrechen.
Am Dienstag flog ich um 13 Uhr nach Addis Abeba, reiste über Nacht weiter nach Paris und erreichte von dort aus am Mittwoch um 17 Uhr (11 Uhr Ortszeit) Montréal in Kanada.
Hier nehme ich gemeinsam mit Laien, Priestern und Bischöfen an einer mehrtägigen Fortbildung zum Thema soziale Gerechtigkeit teil, mit Treffen und Vorträgen, die vom Centre Louis Evens organisiert werden, das sich seit Jahren mit der Soziallehre der Kirche auseinandersetzt, diese erforscht und fördert.
Und am Sonntag reise ich nach Italien ab, wo ich bis zum 25. Oktober bleiben werde. Es wird eine Zeit der Begegnungen, Besuche und Feierlichkeiten sein.
Und auch Zeit, um gemeinsam mit vielen Freunden und dem Verein „Amici di Bangassou“ einen Container für Bangassou vorzubereiten (hier der Link für Spenden über Satispay: https://www.satispay.com/app/pay/shops/17e6c4f0-37dd-47b7-8ff0-6dbcd9a355f2 )
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| fr Jerome |
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| Lycée ST Pierre Claver, Bangassou |
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| Partenza dei seminaristi verso Bangui Depart des séminaristes vers Bangui Partida de los seminaristas hacia Bangui. |
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| Qui sorgerà la cappella dell'ospedale La chapelle de l'hôpital sera construite ici. Aquí se construirá la capilla del hospital. |
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| Groenlandia Groenland Tierra Verde |























































