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Mittwoch, 22. Juli 2026

Der Beginn eines neuen Weges

   

Der Beginn eines neuen Weges

21. Juli 2026

Die Diözese Bangassou ist noch jung: Sie ist gerade einmal 62 Jahre alt. Sie wurde 1964 von Paul VI. gegründet und hatte bisher zwei bedeutende Bischöfe: den Niederländer Antoine Marie Maanicus von 1964 bis 2000 und den Spanier Juan José Aguirre von 2000 bis 2026.

Und am Sonntag, d. 19. Juli 2026, habe ich mein Amt als dritter Bischof dieser riesigen und wunderschönen Diözese angetreten.

Am Freitag, d. 17. Juli, trafen der Nuntius, sein Sekretär, drei weitere Bischöfe (Bischof Miroslaw Gucwa von Bouar, Bischof Richard Appora von Bambari und Bischof Jesus Molina Ruiz von Mbaiki) sowie Bruder Aimé Radjabo, ein Karmelit, ein.

Sie waren hierhergekommen, um die Verbundenheit der Weltkirche und der Bischofskonferenz mit der Diözese Bangassou zu bezeugen, die einen neuen Weg einschlägt.

Ich begleitete sie bei der Erkundung der Diözese und zeigte ihnen das Waisenhaus „Maman Tongolo“, das Altenheim „Maison d‘Éspoir“, das Seminar und die Kathedrale. Außerdem brachte ich sie nach Lanome, wo die Bauarbeiten an der neuen Kirche gut voranschreiten.

Am Sonntagmorgen war alles bereit. Die Diözese und die Stadt hatten sich sehr engagiert, damit dieser Moment zu einem historischen Ereignis werden konnte! Die Kathedrale war gereinigt und neu gestrichen sowie mit Stoffen und Blumen geschmückt worden. Andere hatten Gesänge und Tänze vorbereitet, und etwa zwanzig Frauen hatten sich um die Küche und das Festessen, das für die Armen und die Gäste bestimmt war, gekümmert.

Um 8.15 Uhr begann die Prozession. Alle Priester der Diözese waren anwesend, ebenso wie sehr viele Gläubige.

Am Eingang der Kirche hielten wir einen Moment am Grab von Bischof Maanicus inne, der hier begraben liegt.

Die Feier wurde vom Nuntius eröffnet, der mich dem Volk Gottes vorstellte. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz tat dies in Sango.

Nach einem kurzen Gebet überreichte mir der Nuntius den Hirtenstab und ließ mich auf der „Kathedra“, dem für den Bischof reservierten Sitz, Platz nehmen.

Unmittelbar danach traten die Priester vor mich, den neuen Bischof von Bangassou, um mir ihren Gehorsam und ihre Bereitschaft für den gemeinsamen Weg zu bekunden. Nach den Priestern traten einige Vertreter des Volkes Gottes vor: ein Ehepaar, zwei junge Menschen, zwei Waisenkinder, zwei ältere Menschen, zwei Katecheten …

Und dann war der Moment des „Gloria“ gekommen, das im Kirchenschiff der Kathedrale losbrach.

Das Wort Gottes ist sehr reichhaltig. In der Predigt ging ich insbesondere auf das Evangelium ein. Das Matthäusevangelium bietet uns drei schöne Gleichnisse (das vom Unkraut, vom Sauerteig und vom Senfkorn), die mir dabei halfen, den Auftrag des Bischofs zu erläutern. Und wir schlossen die gesamte Diözese in unser Gebet ein, all jene, die sich für die Verbreitung des Evangeliums eingesetzt haben, sowie Abbé Crépin, der vor drei Wochen ermordet wurde, und das gesamte Volk Gottes.

Nach der Kommunion folgte eine sehr lange Gabenprozession, die Zeichen und Zeugnis der Zuneigung gegenüber dem neuen Bischof war.

Die Messe, die um 8.30 Uhr begonnen hatte, endete um 11.30 Uhr.

Anschließend folgte das Mittagessen, ein schlichtes Zeichen der Brüderlichkeit und des Miteinanders.

Es war ein bedeutender Tag, an dem mich die Zuneigung und der Glaube der Menschen von Bangassou überrascht und mit Frieden und Freude erfüllt haben.

Gute Reise!








Sul fiume
au fleuve
El rio

Lanome


Sulla tomba di don Crépin
Sur le tombeau de l'abbé Crépin
En la tumba de Don Crépin


In visita al Centro orfani Mama Tongolo
En visite au Centre des orphélins Maman Tongolo
Visitando el Centro de Huérfanos Mama Tongolo









Donnerstag, 16. Juli 2026

Im Gebet und in Sitzungen mit den Priestern und Vertretern der Pfarreien der Diözese versammelt

 


Im Gebet und in Sitzungen mit den Priestern und Vertretern der Pfarreien der Diözese versammelt

14. Juli 2026

Am Mittwoch, d. 8. Juli, gelang es mir schließlich, von Zemio aus aufzubrechen, um nach Bangassou zurückzukehren.

Eigentlich hätten wir am Montag, d. 6. Juli, mit den Exerzitien der Diözese beginnen sollen. Doch wir sind in der Regenzeit, und sowohl der Exerzitienleiter als auch ich saßen fest – er in Bangui, ich in Zemio –, da viele Flüge gestrichen worden waren.

Am Mittwoch versammelten wir uns daher um 16:30 Uhr mit den Priestern und einigen Ordensschwestern der Diözese im Seminar, um die Exerzitien zu beginnen: einige Tage der Stille und des Gebets, im Hören auf das Wort Gottes.

Ich eröffnete die Exerzitien mit einer Reflexion über die jüngsten Ereignisse, die die Diözese erschüttert hatten, und sprach über die Tragödie der Ermordung von Abbé Crépin, die Trauer, aber auch über den Glauben und den Trost, mit denen der Herr uns begleitet hat, und die Brüderlichkeit unter den Priestern.

Während dieser Tage ließen wir uns vom Evangelium über die Begegnung Jesu mit der Samariterin leiten.

Wir schlossen die Exerzitien am Sonntagabend mit einer schönen Eucharistiefeier ab. Im Anschluss verlasen wir die Dekrete bezüglich der verschiedenen Ernennungen und Versetzungen.

Am Montag, d. 13. Juli, haben wir die Pastoralversammlung begonnen.

Etwa siebzig Personen waren aus (fast) allen Pfarreien der Diözese angereist.

In den ersten drei Tagen haben wir uns über die Berichte der Pfarreien und der verschiedenen Ausschüsse ausgetauscht und am Thema des Pastoraljahres gearbeitet, das lauten wird: "Wen soll ich senden? Hier bin ich, sende mich!" (Jes. 6,8)

Von Donnerstag bis Samstag unterstützt Pater Marcello, der aus Baoro angereist ist, Pfarrer und Katecheten mit einer Fortbildung zur Vorbereitung von Paaren auf die Ehe.

Am Freitag sollen der Nuntius, sein Sekretär sowie drei weitere Bischöfe (aus Bouar, Bambari und Mbaiki) eintreffen, um gemeinsam am Sonntag, d. 19. Juli, den Beginn meines offiziellen Dienstes als Diözesanbischof hier in Bangassou zu feiern.

„Wenn nicht der Herr das Haus baut, mühen sich umsonst, die daran bauen.“ (Psalm 127)

 




Messa di chiusura degli esercizi spirituali
Messe de cloture de la retraite spirituelle
Misa de clausura de los Ejercicios Espirituales




Lavori in corso
Travaux...
Obras en curso



 


Mittwoch, 8. Juli 2026

Eine Pilgerreise nach Zemio

 


Eine Pilgerreise nach Zemio

6. Juli 2026

Am Tag nach der Beerdigung bin ich nach Zemio aufgebrochen. Die MINUSCA (die Blauhelme) hatten es geschafft, mir einen Platz in ihrem Flugzeug zu besorgen.

Wir starteten gegen 11 Uhr und legten um 12.30 Uhr eine Zwischenlandung in Obo ein, wo ich die Priester dieser Pfarrei umarmen konnte. Nach fast einer Stunde flogen wir weiter und kamen gegen 14 Uhr in Zemio an. Mit mir reiste Abbé Gervais, der Pfarrer von Zemio, der sich einige Wochen lang in Bangui aufgehalten hatte.

Wir durchquerten eine seltsam (und unheimlich) stille Stadt und erreichten die Missionsstation, wo uns einige Dutzend Gläubige unter Tränen entgegenkamen…

Am Nachmittag traf ich mich mit den Katecheten und den Mitgliedern des Pfarrgemeinderats: Die Ermordung von Abbé Crépin ist eine äußerst schwerwiegende Tat. Ein Großteil der Bevölkerung war bereits in den benachbarten Kongo geflohen, und diejenigen, die geblieben sind, waren völlig verstört. Die Priester hier in der Missionsstation waren ihre einzigen Ansprechpartner. Eine Frau erzählte mir, dass, wenn sie aus ihrem Stadtviertel fliehen, um in der Pfarrei Zuflucht zu suchen, ihr einziger Lichtblick die jeden Morgen gefeierte Eucharistie sei!

Gegen Abend versammelten sich etwa hundert Menschen im Innenhof der Missionsstation zu einer Gebetswache, die die ganze Nacht dauerte und die ich mit der Messe um 5.45 Uhr abgeschlossen habe.

Da sich die Behörden nicht einmal die Mühe gemacht hatten, ihr Beileid auszusprechen, begaben wir uns am Freitag, d. 3. Juli, zu Fuß zu ihnen, in der Hoffnung, einige Antworten auf die Ermordung von Abbé Crépin zu erhalten. Doch wir kehrten mit mehr Fragen als Antworten zurück: Der Priester wurde 20 Meter von der Missionsstation entfernt ermordet, nur wenige Meter von einem Checkpoint der Regierungstruppen entfernt … Er, der sich so sehr für Frieden, Dialog und Vermittlung eingesetzt hatte!

Am Nachmittag traf ich die jungen Leute, die den Leichnam mit dem Motorrad 80 Kilometer weit bis nach Dembia gebracht hatten. Auf dem Rückweg wurden sie von Rebellen angehalten, die ihnen Handys, Geld und zwei Motorräder weggenommen haben!

Am Samstagmorgen feierten wir nach einer zweiten nächtlichen Gebetswache die Seelenmesse für Abbé Crépin. Die Kirche war voll, und auch hier zelebrierte ich in roten Gewändern, wie bei einem Märtyrer.

Einige Amtsträger waren anwesend, während der Präfekt erst gegen Ende der Messe eintraf und unmittelbar danach wieder wegfuhr…

Nach der Feier sind wir zu dem Ort gepilgert, an dem Abbé Crépin ermordet worden war. Wir sammelten etwas Erde auf, die von seinem Blut getränkt ist: Ein Teil davon bleibt hier in der Pfarrei, ein Teil geht nach Bangassou und einen Teil erhält seine Familie. Hier wollen wir ein kleines Denkmal errichten, das als Ort des Gebets und des Gedenkens, aber auch als Weckruf für das Gewissen dienen soll!

Am Sonntag haben wir um 8.30 Uhr die Messe gefeiert. Anwesend waren die Katechumenen, die Abbé Crépin am Sonntag, d. 28. Juni, dem Tag vor seiner Ermordung, getauft hatte!

Ich bat sie, sich zu erheben, und ermutigte sie, denn in dieser ersten Woche als Getaufte haben sie bereits so viel erlebt: das Geschenk der Taufe, den Tod des Priesters, den Glauben an die Auferstehung und die Umarmung der gesamten Kirche!

Am Nachmittag fuhr ich in die Stadt und kaufte den einzigen verfügbaren Sack Zement, um mit dem Bau des Gedenkortes zu beginnen! Kosten: 60 Euro!

In den nächsten Tagen wollen wir damit beginnen, den Ort zu sichern, an dem Abbé Crépin ermordet wurde.

Jemand, der im Seminar in Bouar gewesen war, als ich dort Direktor war (vor mehr als 23 Jahren), hat mir, nachdem er das Foto des Ortes gesehen hatte, eigens dafür eine Spende geschickt!

Die Nächte werden oft von Pistolenschüssen und Maschinengewehrsalven unterbrochen…

Am Montagmorgen sollte ich abreisen, doch der Flug wurde gestrichen.

Am Dienstag ebenso…

Und am Mittwoch… hoffen wir das Beste!

Während ich auf das Flugzeug warte, habe ich Zeit, etwas liegengebliebene Arbeit nachzuholen. Und zu lesen.

Am Samstag, d. 4. Juli, während wir hier in Zemio die Messe für Abbé Crépin feierten, besuchte Papst Leo XIV. Lampedusa, den Anlaufhafen für Tausende von Menschen, die alles versuchen, um Elend und Krieg zu entfliehen. Einige seiner Worte beeindrucken mich: „Liebe geht immer mit Freiheit einher, und Freiheit liegt den Entscheidungen zugrunde. Es gibt auch diejenigen, die sich dafür entscheiden, nicht zum Nächsten zu werden, und diejenigen, die sich dafür entscheiden, nicht zu entscheiden. Die Toten in diesem Meer sind sowohl Opfer getroffener als auch ausgebliebener Entscheidungen. Desinteresse am Gemeinwohl und Korruption in den Herkunftsländern […]: all dies sind heutige Formen jenes eilenden Vorübergehens, von dem im Evangelium die Rede ist (vgl. Lk 10, 31–32)."








































Zemio



Mittwoch, 1. Juli 2026

Der Anfang eines Weges

 

 

 

Der Anfang eines Weges

1. Juli 2026

Am Mittwoch, d. 24. Juni, dem Hochfest der Geburt des Heiligen Johannes des Täufers, habe ich offiziell meinen Dienst als Diözesanbischof von Bangassou angetreten: Papst Leo XIV. hat den Rücktritt von Bischof Aguirre angenommen, und ich habe seine Nachfolge angetreten.

Nach zwei ereignisreichen und wertvollen Jahren als Bischofskoadjutor an der Seite von Bischof Aguirre bin ich nun dazu berufen, Gott in der Kirche von Bangassou zu dienen: über 600 Kilometer liegen zwischen den Pfarreien einer Diözese, die fast so groß ist wie die Hälfte Italiens…

Doch der Herr ist groß, und ich werde versuchen, ihm zu dienen!

Am Freitag war ich mit dem Flugzeug nach Bangassou zurückgekehrt, um am nächsten Tag nach Bema zu fahren, das 105 km entfernt liegt. Dort traf ich die Firmkandidaten und feierte am Sonntag die Firmungen.

Am Montagabend erreichte uns gegen 19.30 Uhr eine schreckliche Nachricht: Pfarrer Crépin Monga wurde in Zemio ermordet!

Wir konnten es kaum fassen, und nur mit großer Mühe gelang es uns, die Bestätigung dieser Nachricht zu erhalten.

Der Priester war allein in der Pfarrei gewesen und befand sich auf dem Heimweg, als er überfallen wurde. Ein Schuss in den Kopf, ein einziger Schuss, der ihn auf der Stelle tötete!

Wir wissen weder, wer ihn getötet hat, noch wer der Auftraggeber war.

Und wir beschuldigen niemanden konkret.

Doch Pfarrer Crépin leistete hervorragende Arbeit für den Frieden in der Region, und wir befürchten, dass es sich um eine Hinrichtung und eine Warnung seitens derer handelt, die unter keinen Umständen wollen, dass in dieser Region wieder Frieden einkehrt.

Zemio steht seit mehr als einem Jahr im Zentrum eines Krieges, in dem sich lokale Rebellen (AAKG) und die reguläre Armee, unterstützt von russischen Söldnern, gegenüberstehen.

Die Pfarrei ist der Ort, an dem die Menschen Zuflucht finden (vor einigen Monaten waren es mehr als 3.000!). Weitere 35.000 Menschen sind in den benachbarten Kongo geflohen. Crépin nahm nicht nur Flüchtlinge auf, sondern stand auch in Kontakt mit den verschiedenen Rebellengruppen, um einen Dialog und eine Mediation in Gang zu bringen.

Am Montagabend versuchten wir zu klären, was wir tun konnten… Zemio liegt 300 Kilometer von Bangassou entfernt, und in einer Entfernung von 220 Kilometern ist die Straße aufgrund einer außer Betrieb befindlichen Flussfähre blockiert.

Am Dienstagmorgen haben wir mit den Blauhelmen der MINUSCA darüber gesprochen. Diese hätten gern eingegriffen, konnten jedoch kurzfristig nichts organisieren. Also haben wir uns anders organisiert: Wir haben zwei Motorräder von Zemio losgeschickt, die den Leichnam bis nach Dembia transportierten, wo sich die defekte Fähre befindet. Die Straße ist in einem schrecklichen Zustand, und sie erreichten Dembia nach einer siebenstündigen Fahrt. Dort übernahm das Auto der Ordensschwestern aus Rafai den Leichnam, und nach 60 Kilometern, für die sie drei Stunden brauchten, erreichten sie uns in Rafai, wohin ich mit einem anderen Auto gefahren war. Wir bereiteten den Leichnam mit Formalin vor (um ihn zu konservieren) und brachen um 21 Uhr nach Bangassou auf.

Ich war beeindruckt und bewegt von der Vielzahl der Menschen, die sich sowohl in den verschiedenen Pfarreien als auch in den Dörfern, in denen der Pfarrer Crépin gewirkt hatte,  versammelt hatten, um für ihn zu beten und um ihn zu trauern!

Kurz vor Mitternacht trafen wir wenige Kilometer vor Lanome auf die katholische Gemeinde eines Dorfes, die sich vor der Kapelle aufgereiht hatte, um auch nur dem Vorbeifahren unserer Autos und von Pfarrer Crépin beizuwohnen!

Um ein Uhr nachts erreichten wir Bangassou nach 150 Kilometern, für die wir vier Stunden gebraucht hatten.

Hier hielten viele Menschen in der Kathedrale eine Totenwache ab. Wir bereiteten den Leichnam von Pfarrer Crépin vor und kleideten ihn in die priesterlichen Gewänder – in die von seiner Weihe vom 12. Dezember 2021!

Die Totenwache dauerte die ganze Nacht, und um 9.30 Uhr haben wir die Beerdigung gefeiert. Alle Priester, die kommen konnten, sind erschienen und waren zutiefst bewegt von der Ermordung ihres Mitbruders.

Ich habe die Messe in roten Gewändern gefeiert. Eigentlich wäre Violett die liturgische Farbe der Beerdigung. Doch auch nach Rücksprache mit den Priestern waren wir der Überzeugung, dass Pfarrer Crépin ein Märtyrer ist, ein Glaubenszeuge, der wegen seines Friedenswerks getötet wurde.

Für mich war dies einer der schwersten Momente. Es war, als würde ein Vater seinen Sohn verlieren.

Doch wir hoffen und glauben, dass Crépin nicht das Ende aller Träume vom Frieden ist, sondern der Same, der stirbt und reiche Frucht bringt (Joh 12,24).

Die Kathedrale war überfüllt, und auch draußen befanden sich viele Menschen.

Von hier aus begaben wir uns zum nahegelegenen Friedhof, wo er seine letzte Ruhe gefunden hat. Als ich seine Tante umarmte, sagte ich ihr, dass Crépin nun endlich in jenem Frieden ruht, für den er so sehr gekämpft hat!

 

Arrivo dei seminaristi di Bangui a Bangassou
Arrivée des séminaristes de Bangui à Bangassou
Llegada de seminaristas de Bangui a Bangassou.

 

Bema