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Mittwoch, 27. Mai 2026

Keine Firmungen!

 

 


 

Keine Firmungen!

Diese Woche habe ich keine Firmungen gespendet, aber wir hatten das große Pfingstfest!

Als ich am Dienstag aus Bakouma zurückkehrte, traf ich Bischof Aguirre an, der am Tag zuvor zusammen mit dem Arzt Enrique Ripoll Pascual y Otrus aus Bangui eingetroffen war. Enrique ist im Auftrag der Fundacion ILUMINAFRICA (https://iluminafrica.com/) hier, um eine Kampagne für augenärztliche Eingriffe vorzubereiten. Er hat das Material unseres Krankenhauses überprüft und kontrolliert und hat dann mit den Untersuchungen begonnen. Es waren 400! Bei 300 Patienten hat er operationsbedürftigen Grauen Star festgestellt. Im Herbst wird ein Team kommen, um die Operationen durchzuführen und auf diese Weise vielen Menschen das Augenlicht und die Hoffnung zurückzugeben.

Am Donnerstag, d. 21., bin ich nach Bangui gefahren, da ein Container angekommen ist. Angesichts des Zustands der Straßen haben wir niemanden gefunden, der bereit war, ihn nach Bangassou zu transportieren. Wir waren daher gezwungen, alles auszuladen und auf einen Lkw zu verladen.

Am Freitagmorgen haben wir mit den Arbeiten begonnen: Der Container wurde geöffnet und entladen, während wir auf die Ankunft des Lastwagens warteten. Doch um 11.30 Uhr mussten wir uns damit abfinden, dass der Lastwagen nicht gekommen ist! Wir mussten daher das gesamte entladene Material (drei Viertel eines 12-Meter-Containers!) wieder unter Dach bringen.

Am Samstag hatte ich also frei und habe die Gelegenheit für einige Besprechungen genutzt und vor allem dazu, die Seminaristen aus Bangassou zu treffen, die sich in Bangui aufhalten (am Gymnasium, im Propädeutikum und im Theologiestudium). Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu, und es ist Zeit für wichtige Entscheidungen. Wir haben zahlreiche Seminaristen, und sie leisten gute Arbeit. Und es ist schön, das Lächeln auf den Gesichtern dieser Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu sehen, wenn man sie fragt, ob sie zufrieden sind!

Am Sonntag habe ich die Pfingstmesse in der Nuntiatur gefeiert, wo sich Menschen aus aller Welt und aller Sprachen versammelt hatten - genau wie in Jerusalem vor 2000 Jahren!

Am Montagmorgen sollte ich - oder hätte gesollt! - nach Bangassou fliegen. Ich war um 6 Uhr am Flughafen, hatte Ticket- und Gepäckkontrollen usw. hinter mir, doch um 9.50 Uhr wurde der Flug aufgrund der Wetterbedingungen gestrichen…

Also bin ich wieder zum Container gegangen: Wir haben auch noch den Rest ausgeladen und haben damit begonnen, den Lkw zu beladen, der endlich angekommen war. Es war eine schwere und aufwändige Arbeit, die wir um 15.30 Uhr unterbrochen haben, um sie am nächsten Tag fortzusetzen.

Jetzt bin ich am Flughafen und warte auf den Flug, der um 8.30 Uhr gehen soll. Ich sollte um 14 Uhr (!) in Bangassou ankommen, nach drei Zwischenstopps in Bria, Birao und Bambari.

Nur Mut!









Sr Elisabeth, dr Enrique, Mgr Aguirre



 

 

 

 

 

 



Birao





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