Lanome und mehr
15. September 2026
Im Juli war die Leiterin des Waisenhauses „Maman Tongolo“ mit einer Gruppe von Waisenkindern nach Bangui gefahren. Mit dem Auto! Und wegen des schlechten Zustands der Straßen hatten sie dafür fünf Tage gebraucht (für 750 Kilometer).
Für die Kinder war es ein wunderschönes Abenteuer, das während des Aufenthalts in Bangui durch Besuche und Begegnungen noch bereichert wurde.
Doch die Rückreise war noch unglaublicher: Die MINUSCA (die UN-Mission) hatte es geschafft, sie in ein Flugzeug zu setzen und nach Bangassou zurückzubringen.
Und am Montag, d, 7. September, war ich am Flughafen von Bangassou, und es war ein großartiger Anblick, sie aus dem Flugzeug steigen zu sehen!
Dienstag, d. 8. September, war der große Tag der Einweihung der neuen Kirche in Lanome (35 Kilometer entfernt).
Der Bau hatte im Juli letzten Jahres begonnen, und es hatte fast ein Jahr gedauert, bis die Kirche fertiggestellt war: zum einen wegen der notwendigen Finanzierung, zum anderen, um der örtlichen Gemeinde Zeit zu geben, sich für die Herstellung der Ziegel zu organisieren.
Aber nach und nach haben wir sie fertiggestellt!
Sie wurde größtenteils von den Päpstlichen Missionswerken finanziert (mit den Geldern, die weltweit am Missionssonntag im Oktober gesammelt wurden) und teilweise von anderen Wohltätern.
Am Montagnachmittag war ich dorthin gefahren, um die letzten Arbeiten zu erledigen, und das ganze Dorf, einschließlich der Protestanten und Muslime, war in der Missionsstation versammelt, wo eine Gruppe junger Leute aus dem benachbarten Kongo ein schönes Konzert gab.
Am Dienstagmorgen war die Kirche schon zu klein…
Am Anfang der Feier überreichte der Bauleiter, Dieu Béni, mir die Schlüssel. Er war sichtlich gerührt und sehr stolz auf diese schöne Arbeit. Und ich übergab die Schlüssel an Abbé Martin, den Pfarrer, der die Tür offiziell öffnete.
Die Einweihung einer Kirche ist ein sehr schöner Ritus: Es gibt den Segen für die Menschen und die Mauern, innen und außen, und die Allerheiligenlitanei. Der Altar und die Wände werden mit Öl geweiht.
Es war ein bewegender Moment, der eine lange Arbeit krönte und dieser kleinen Gemeinde Freude und Stolz schenkte – einer Freude und eines Stolzes, die nach der Kommunion in einer langen Gabenprozession, die eine Stunde dauerte, ihren Höhepunkt fand! Unter den Gaben waren auch Hühner und Ziegen
Am Freitag bin ich nach Ouango gefahren, wo sich fast 700 Jungen und Mädchen der Bewegung „Aita Kwe“ versammelt haben, denen ich eine Reflexion zum Thema des pastoralen Jahres, nämlich der Berufung, vorstellte.
Am Sonntag gab es ein weiteres Fest: Hier in Bangassou hat die Kathedralgemeinde ihren neuen Pfarrer, Abbé Amos, willkommen geheißen.
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| La consegna delle chiavi al parroco La remise des clèfs au Curé La entrega de las llaves al sacerdote |
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| L'offertorio L'offertoire El ofertorio |
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| Ouango |
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