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Freitag, 13. Dezember 2019

Sankt Nikolaus, die Immaculata und so viel anderes


Prima elementare
C.I.

Sankt Nikolaus, die Immaculata und so viel anderes

Am vergangenen Freitag, d. 6. Dezember, war das Fest des heiligen Nikolaus. Und da Pater Nicolò, der rund zwanzig Jahre lang der Pfarrer von Bossemptelé war, vor einigen Wochen verstorben ist, wollten wir uns dort versammeln, um zu seinem Gedächtnis die Messe zu feiern. Mit unserem Bischof, unserem Provinzial P. Saverio, anderen Karmeliten und Karmelitinnen und Priestern der Diözese haben wir einen intensiven Moment des Gebetes und der Dankbarkeit für das Geschenk dieses Paters erlebt, der von 1971 bis 2013 in der Zentralafrikanischen Republik gelebt hat.
Oft kommen Freunde und Gäste in Bozoum vorbei. Gerade in diesen Tagen haben wir Pater Anastasio und Christ, einen Freund, der direkt aus den USA gekommen war, empfangen.
Am Samstagvormittag haben wir, bevor wir die Gemüsegärten und die Reisfelder besuchten, den Sitz des ganz neuen Radios von Bozoum, „La voix de Kovale“, besichtigt, das genau an diesem 7. Dezember eingeweiht wurde und damit den Sendebetrieb aufnahm.
Sonntag, d. 8. Dezember, war für unsere Karmelfamilie in der Zentralafrikanischen Republik ein sehr wichtiger Tag, weil einer unserer jungen Männer, Pater Michael, zum Priester geweiht wurde. Zugleich wurde ein junger Karmelit aus Kamerun zum Diakon geweiht. Die Feier fand in Bouar in unserem Kloster St. Elia statt, das genau an diesem 8. Dezember den 25. Jahrestag seiner Gründung feierte.
Diesen festlichen Sonntag habe ich hier in Bozoum begonnen, wo ich die beiden Messen (um 6:30 und um 8:30 Uhr) zelebriert habe. Um 11 Uhr habe ich es geschafft, mich auf den Weg nach Bouar zu machen und dort rechtzeitig zum Mittagessen anzukommen. Im großen Kreuzgang des Klosters saßen rund 200 geladene Gäste zu Tisch, um Pater Michael und Frater Armand zu feiern: Verwandte, Freunde, Patres, Ordensschwestern, Priester aus der Zentralafrikanischen Republik und aus Kamerun.
Am Nachmittag ging das Fest bei der Familie von Pater Michael in der Stadt weiter.
Am Montagmorgen sind wir (Pater Saverio, Fr. Marco, Chris und ich) ziemlich früh (um 4:30 Uhr) nach Bangui gefahren. Außer einem Problem mit dem Kraftstofffilter verlief die Reise problemlos, und um 13 Uhr kamen wir in Bangui an.
Während des Aufenthalts in unserer Gemeinschaft habe ich mit Vergnügen der Produktion von Karkade zugeschaut. Es handelt sich um eine rote Blume, die für Tees und Aufgüsse verwendet wird. Seit diesem Jahr wird der Karkade aus der Zentralafrikanischen Republik nach Italien gebracht, um dort als Zutat bei der Herstellung einiger Liköre zu dienen, die von Enrico und Piero von „Argalà“, einer handwerklichen Likörbrennerei in Boves (Cuneo), zubereitet werden.


Messa in memoria di p.Nicola a Bossemptele
Messe en mémoire du p.Nicola à Bossemptele

P.Anastasio e Chris

 
I nuovi ordinati: p.Michael, sacerdote, e fr Armand, diacono
Les nouveaux ordonnés: p.Michael, pretre, et fr. Armand, diacre



Alberello a Bangui
un petit arbre à Bangui


Carcadè
Oseille de Guinée - Hybiscus - Guimauve






Freitag, 6. Dezember 2019

Der Nationalfeiertag und Radio Bozoum



Der Nationalfeiertag und Radio Bozoum
Der 1. Dezember ist der Nationalfeiertag der Zentralafrikanischen Republik. Gefeiert wird der Jahrestag der Ausrufung der Republik im Jahr 1958 (die Unabhängigkeit erfolgte wenig später am 13. August 1960).
Es ist ein bewegendes Fest, das von Augenblicken des Gebetes (in der Regel am Vortag) und vor allem vom großen „defilé“, der großen Parade, geprägt ist, an der die Schulen und die verschiedenen Einrichtungen (Parteien, Vereine etc.) teilnehmen.
An zahllosen Vormittagen sind Hunderte Schüler damit beschäftigt, die Parade zu üben (leider gehen dadurch viele Schultage verloren).
Dieses Jahr gab es keine religiösen Feiern (vielleicht fürchteten die Autoritäten, wenig angenehme Worte über die Situation des Landes, die Korruption und so weiter zu hören…), aber am Sonntagmorgen, d. 1. Dezember, war alles bereit: Die Autoritäten waren gut auf ihrer Tribüne untergebracht (die mit dem Geld errichtet wurde, das die chinesischen Firmen für den Bau einer Schule und zweier Ambulanzen versprochen hatten).
Gegen 10 Uhr begann die Parade, die von den Sicherheitskräften eröffnet wurde, denen die „majorettes“ folgten, und dann kamen Hunderte, ja, Tausende Kinder und Jugendliche aus den verschiedenen Schulen der Stadt.
Es war ein schöner und feierlicher Moment, der auch dazu verhalf, einige Augenblicke lang die Schwierigkeiten eines Landes zu vergessen, das Mühe hat, aus seiner tiefen Krise herauszukommen.
Und auf das Fest folgte ein anderes sehr schönes Ereignis: Der Sendestart des neuen Radios von Bozoum!
Nachdem wir lange Jahre davon geträumt hatten, wurden nun nach sehr vielen Schwierigkeiten und viel Arbeit in diesen Tagen dank der Hilfsorganisation INTERNEWS (und dem Beitrag eines Freundes aus Italien) alle notwendigen Apparate installiert. Die MINUSCA (die Mission der Vereinten Nationen in der Zentralafrikanischen Republik) hatte den Bau finanziert (den wir in den letzten Monaten durchgeführt haben).
Am Samstag, d. 7. Dezember, wird “La Voix de Koyale” (”Die Stimme des Koyale” – der Koyale ist ein kleiner Fluss, der durch Bozoum fließt) eingeweiht.
Das Radio überträgt auf 102.1 FM und hat schon eine Seite auf Facebook (fb.me/RadioBozoum), ein Logo und eine Email-Adresse (radio@bozoum.com ).

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La delegazione della Cassa di Risparmio di Bozoum

Prove tecniche, Raio Bozoum
Essais, Essais, Radio Bozoum


Samstag, 30. November 2019

Unsere Diözese feiert ihr 40jähriges Bestehen (vielmehr ihr 41jähriges)





Unsere Diözese feiert ihr 40jähriges Bestehen (vielmehr ihr 41jähriges)

Im Jahr 1978 errichtete Paul VI. in der Zentralafrikanischen Republik die Diözese Bouar, die in einem stark bevölkerten Gebiet gelegen ist, wo die Missionare in diesen Jahren viel gearbeitet haben (erst die Franzosen, dann die Italiener, dann die Polen und andere Nationalitäten).
Der erste Bischof, der Kapuziner Armando Gianni, leitete die Diözese die ersten 38 Jahre lang und legte die Grundlagen (Katechetenschule, Kathedrale, Seminar) und säte das Wort Gottes in der Tiefe, immer verbunden mit einer großen Aufmerksamkeit für die Nöte der Menschen (besonders im Bereich Gesundheit und Bildung).
Der zweite Bischof, Mirek Gucwa, der im Februar des vergangenen Jahres geweiht wurde, wollte das Jubiläum der Diözese unterstreichen, um allen – den Gläubigen, den Priestern, den Ordensmännern und -frauen – dabei zu helfen, mit Freude den Weg der Kirche in Bouar weiterzugehen.
Das Jubiläum, das im vergangenen Jahr in Bouar eröffnet wurde, ist in Bozoum abgeschlossen worden, wo 1927 die erste Missionsstation gegründet worden war, aus der alle anderen Missionsstationen entstanden sind.
Und so war Bozoum einige Tage lang das Zentrum der Diözese!
Am Freitag, d. 22. November, trafen die ersten Gäste ein: Bischof Mirek von Bouar, einige Priester und am Nachmittag Erzbischof Santiago de Wit Guzmán, der Apostolische Nuntius (Botschafter des Papstes) mit seinem Sekretär Natale Albino. Und zugleich kamen auch die Delegationen aus allen zwölf Pfarreien der Diözese an. In unserem Haus waren wir mit Bischöfen, Ordensmännern, Priestern und Ordensfrauen rund 40 Personen, während ungefähr 270 Personen aus den Pfarreien gekommen waren. Aber für alle fand sich irgendwie ein Schlafplatz und etwas zu essen!
Wir haben hart gearbeitet, aber besonders viel gearbeitet haben die Dutzenden Freiwilligen, die sich um die Delegationen gekümmert haben (für sie gekocht, sie aufgenommen, sich um die Liturgie, die Hygiene, die Dekorationen, die Gesänge, die Schlafräume gekümmert haben).
Am Freitagnachmittag haben wir mit dem Kreuzweg begonnen, einem Moment der Besinnung und des Gebetes, der mehrere hundert Menschen auf dem Berg Binon versammelte.
Am Samstagmorgen stand Bischof Mirek der Messe vor, während derer acht Kinder durch das Sakrament der Taufe in die Kirche aufgenommen wurden. Und den ganzen Vormittag lang folgten Katechesen und Momente des Gebetes aufeinander.
Am Nachmittag war die Zeit der Beichte: Wir waren ungefähr 20 Priester, und viele Gläubige näherten sich der Barmherzigkeit Gottes, der immer vergibt.
Gegen 20 Uhr war auch Zeit für einen Abend mit Liedern, Musik und Sketchen, der von den Jugendlichen der Pfarrei gestaltet wurde.
Am Sonntagmorgen um 8:30 Uhr begann die große Eucharistiefeier. Die Kirche war überfüllt, und die Atmosphäre vibrierte von Gesängen, Farben, Gebet und der Beteiligung. Sieben Paare wurden dabei getraut!
Und um 11:10 Uhr schloss Bischof Mirek die Feier mit dem Hinweis ab, dass es nicht das Ende eines Jubiläums, sondern eine neue Etappe des Weges ist, und er kündigte an, die Diözese und jede einzelne Pfarrei am 6. Januar 2020 dem Prager Jesuskind zu weihen!
Und also: Alle vorwärts!


Il programma delle celebrazioni
Le programme des célébrations

Giacomo e fra Marco
Jacques et fr.Marco

Arrivo delle delegazioni
Arrivée des délégués

Venerdì: la via Crucis
Vendredi: le chemin de Croix




 asdadada

Il programma delle celebrazioni
Le programme des célébrations

Giacomo e fra Marco
Jacques et fr.Marco

Arrivo delle delegazioni
Arrivée des délégués

Venerdì: la via Crucis
Vendredi: le chemin de Croix



Sabato: i battesimi
Samedi: les baptèmes


Sabato: confessioni
Samedi: les confessions

Messa della domenica
Messe du dimanche

Offertorio
Offertoire


La danza delle religiose
La danse des réligieuses



Sabato: i battesimi
Samedi: les baptèmes


Sabato: confessioni
Samedi: les confessions

Messa della domenica
Messe du dimanche

Offertorio
Offertoire


La danza delle religiose
La danse des réligieuses