Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Freitag, 1. Oktober 2021

Die Zeit des Wiederanfangs geht weiter

 

 

Die Zeit des Wiederanfangs geht weiter

Von Donnerstag bis Samstag wurden die Katechetinnen und Katecheten in den Dörfern und Städten ausgebildet.

Am Sonntag, d. 26. September, haben wir hier in der Pfarrei gemeinsam die Eröffnung des Pastoraljahres gefeiert. Auch ich blieb an Ort und Stelle und nahm an der 9-Uhr-Messe teil, bei der die Katecheten ihr Versprechen, sich für die Evangelisierung einzusetzen, erneuerten.

Am Nachmittag brachte ich einige von ihnen bis nach Samba Bougoulou, das 45 km von Baoro entfernt gelegen ist, um ihnen die Rückkehr zu erleichtern. Ich habe diese Fahrt genutzt, um die Kapelle von Pate Bonambolo zu besichtigen, deren Renovierung wir gerade abgeschlossen haben. Die Kapelle ist nun von Licht durchflutet, und ein Gemälde erinnert in einer afrikanischen Umgebung an das Ereignis der Verkündigung des Engels an Maria.

Am Samstag, d. 25. September, verbrachte ich den Vormittag mit den Lehrern, Dorfvorstehern und Elternvertretern der Schüler unserer neun Dorfschulen. Es fand die Generalversammlung statt, bei der die Dörfer eine Vereinbarung mit den Lehrern und der Mission unterzeichnen.

Ich war sehr besorgt über die Wiedereröffnung der Schulen, denn im letzten Jahr war die Zahl der Schüler aufgrund der Wahlen und des Krieges im Vergleich zum Vorjahr um 60 % zurückgegangen. Deshalb haben wir die Wiedereröffnung der Schulen an die Bedingung geknüpft, dass eine Mindestzahl von Schülern erreicht wird. Und nun hat die Zahl der Schüler dank Gott und unserem und dem Engagement der Eltern bereits die Tausendergrenze überschritten.

Am Montag und Dienstag war ich in Bangui, um die Arbeiten am neuen Kloster zu verfolgen, die gut voranschreiten.

Heute, am Donnerstag, war ich gerade dabei, den Limoncello zuzubereiten, als das Telefon klingelte. Es war der Bischof, der mich fragte, ob wir uns treffen können. Ich eilte nach Bouar (etwa sechzig Kilometer entfernt), und er bat mich, mit der Caritas etwas für die Menschen im Nordwesten der Diözese zu tun, vor allem rings um die Zentren wie Niem, Ndim, Bocaranga und Ngaoundaye. Hier ist die Präsenz von Rebellen und Militär (russisch und zentralafrikanisch) sehr stark, und die Spannungen sind sehr hoch. Gerade heute gab es ein weiteres Massaker in Bezere, zwischen Bocaranga und Mann.

Die Bevölkerung wird bedroht und kann nicht in die Lager gehen. Viele Dörfer sind verlassen, und sogar einige Straßen sind wegen der Minen gefährlich.

Der Neustart wird für sie sehr schwierig sein!









Pate Bonambolo



Cantiere del nuovo Convento a Bangui
Le chantier du nouveau couvent à Bangui



 

 

Keine Kommentare: